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Garten-Tipp: Diese 5 Stauden jetzt im März pflanzen für einen trockenheitsresistenten Sommer

Der März bietet ein kurzes, aber entscheidendes Zeitfenster. Jetzt hat der Boden noch genug Restfeuchte, damit neue Stauden tief einwurzeln können. Wer diese Wochen nutzt, bereitet seinen Garten auf einen Sommer vor, der heiß und trocken werden kann. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Pflanzen bleibt das Beet trotzdem farbig und lebendig.

Warum der Zeitraum bis 31. März so wichtig ist

Stauden treiben jedes Jahr neu aus. Damit sie im Sommer mit wenig Wasser auskommen, brauchen sie Zeit. Zeit, um Wurzeln zu bilden, bevor die Hitze beginnt. Bis Ende März ist der Boden noch durch Winterregen gut durchfeuchtet. Die Sonne hat wenig Kraft. Die Verdunstung bleibt gering.

Pflanzen Sie dagegen erst im Mai, steigt der Gießbedarf sofort. Die jungen Stauden müssen dann gegen trockenere Böden und erste Wärme ankämpfen. Ein früher Start nimmt ihnen diesen Stress.

Fünf Stauden, die Hitze und Trockenheit gut vertragen

1. Lavendel – mediterraner Klassiker

Lavendel liebt Sonne und karge Böden. Er passt perfekt in Gärten, in denen wenig gegossen werden soll.

  • Standort: vollsonnig, windoffen
  • Boden: mager, kalkhaltig, gut drainiert
  • Gießen: nur bei längerer Extremtrockenheit

Wer Lavendel bis 31. März pflanzt, fördert ein kräftiges Wurzelsystem vor der Blüte im Juni. Achten Sie darauf, den Wurzelhals nicht zu tief zu setzen.

2. Sonnenhut (Echinacea) – farbstark und insektenfreundlich

Der Sonnenhut stammt aus nordamerikanischen Prärien. Hitze und unregelmäßige Niederschläge gehören dort zum Alltag. Entsprechend robust wächst die Pflanze.

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Wird er ab Ende März gesetzt, blüht er ab Juli. Die tiefen Wurzeln holen Wasser aus tieferen Schichten. Das senkt den Gießaufwand deutlich.

Wer verschiedene Sorten kombiniert, verlängert die Blütezeit bis in den Spätsommer.

3. Mädchenauge (Coreopsis) – leichter Dauerblüher

Coreopsis wirkt zart, ist aber erstaunlich widerstandsfähig. Sie liebt Sonne und eher magere Böden.

  • Blütezeit: Juni bis September
  • Pflege: Verblühtes zurückschneiden
  • Gießen: nur bei wochenlanger Trockenheit

Wird sie bis Ende März gepflanzt, bildet sich rasch ein dichtes Wurzelwerk. Das hält Feuchtigkeit im Boden und dämmt auch Unkraut.

4. Storchschnabel (Geranium) – ideale Bodenabdeckung

Geranium wächst breit, deckt den Boden ab und schützt ihn vor Austrocknung. Besonders robust sind Sorten wie ‘Rozanne’ oder Geranium sanguineum.

Wer sie bis zum 31. März pflanzt, erhält im Sommer einen dichten, pflegeleichten Teppich mit geringer Verdunstung.

5. Katzenminze (Nepeta) – duftend und widerstandsfähig

Katzenminze gehört zu den härtesten Stauden für sonnige Standorte. Sie wächst schnell, blüht lange und zieht Bienen an.

Bei früher Pflanzung entwickelt sie starke Triebe. Nach dem ersten Blütenflor im Juni lohnt sich ein Rückschnitt, der oft eine zweite Blüte im Spätsommer bringt.

So pflanzen Sie Ihre Stauden richtig

SchrittWorauf achten?
Boden vorbereitenErde lockern, Steine und Wurzeln entfernen, bei schweren Böden Sand oder Splitt einarbeiten
PflanzlochDoppelte Breite des Wurzelballens, Tiefe so wählen, dass der Ballen bündig abschließt
WässernBallern vorher wässern, nach dem Setzen gründlich angießen
AbstandStauden nicht zu dicht setzen, damit sie sich gut ausbreiten

Der wichtigste Tipp: anfangs viel, später seltener gießen. Das fördert tiefe Wurzeln.

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Wie Sie zusätzlich Wasser sparen

  • Eine dünne Mulchschicht verringert Verdunstung.
  • Gießen Sie früh morgens oder abends.
  • Lassen Sie den Boden zwischen den Gießgängen leicht abtrocknen.

Kombiniert mit trockenheitsverträglichen Stauden entsteht ein robustes Beet, das kaum Wasser braucht.

Beetideen für wenig Gießaufwand

Ein harmonisches Beet entsteht etwa so: Lavendel als Rand, Sonnenhut und Mädchenauge als bunte Gruppen, dazu Storchschnabel und Katzenminze als Bodendecker. Die Blüte reicht vom Frühsommer bis in den Herbst.

Auch kleine Flächen profitieren. Auf zwei Quadratmetern reichen drei Lavendelpflanzen, fünf bis sieben Sonnenhüte und eine Vorderkante aus Geranium und Nepeta.

Was „trockenheitsverträglich“ wirklich bedeutet

Diese Stauden brauchen im Pflanzjahr noch Wasser. Erst später zeigt sich ihre Stärke. Dann genügt oft ein kräftiger Gießgang alle zehn bis vierzehn Tage.

In manchen Jahren kommen etablierte Pflanzen sogar ohne zusätzliches Wasser aus.

Grenzen und sinnvolle Kombinationen

Auf reinem Sandboden hilft etwas Kompost – aber nicht zu viel. Im tiefen Schatten funktionieren diese Stauden dagegen kaum. Dort sind Arten wie Astilben besser geeignet.

Gut passen auch robuste Sträucher wie Spieren, Rosen auf eigener Wurzel oder Bartblumen dazu. Sie spenden etwas Schatten und vermindern Verdunstung.

Wer die richtigen Stauden früh genug setzt, spart im Sommer Zeit, Wasser und Kraft. Und das Beet bleibt trotzdem lebendig.

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Written by
Lena H.

Lena H. ist eine kreative Seele, die ihre Zeit zwischen der Küche und ihrem schönen Garten verbringt. Sie liebt es, frische Zutaten aus ihrem Garten zu verwenden, um köstliche Gerichte zuzubereiten.

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